ZF Services erstmals auf der Automechanika
Erweitertes Angebot
Zu Beginn dieses Jahres neu gegründet, sieht sich ZF Services mit seinen Kernproduktgruppen bestens für den weltweiten Ersatzteilmarkt gerüstet. Entstanden aus dem Zusammenschluss von ZF Trading und der Sales & Service Organisation (SSO) von ZF, will ZF Services diesen Markt künftig mit breiterem Produktangebot sowie neuen Dienstleistungen bedienen.
„Damit sind wir für unsere Großhandelskunden ein idealer Partner, weil die Komplexität in der Kfz-Technologie weiter zunimmt“, erklärte Alois Ludwig, Vorsitzender der ZF Services Geschäftsführung, anlässlich der Vorab-Pressekonferenz zur Automechanika. „Und natürlich profitieren unsere Kunden von dem hervorragenden Image der von uns vertriebenen Marken.“
Ziel von ZF Services ist es, im Laufe der Zusammenführung alle Verkaufspotenziale der jeweiligen Distributionsstrukturen der beiden Vorgänger-Unternehmen zu erschließen. Das heißt, SSO-Standorte können künftig verstärkt auch Kupplungen vertreiben, bestehende ZF Trading-Partner hingegen sich bei Bedarf das Thema Getriebe erschließen.
Über die Vermarktung von Teilen hinaus setzt ZF auch weiter auf umfangreiche Servicekonzepte. Auch hier will ZF Synergieeffekte schaffen. So werden die Servicekonzepte für Pkw- und Nutzfahrzeug-Werkstättten künftig zusammengelegt. Service- und Marketingangebote könnten so breiter und damit besser genutzt und der Doppelversand von Materialien vermieden werden.
Auch bei den elektronischen Katalogen ist eine einschneidende Neuerung zu erwarten. Die InCat.Net-DVD löst die bisherige InCat-CD ab. Sie bietet Mehrwerte wie z. B. ein Glossar, in dem wichtige Fachbegriffe erklärt werden. Auch neue Piktogramme für die Baugruppen-Direktauswahl, eine komfortablere Navigation und eine Bildvorschau in den Verknüpfungslisten sorgen für höhere Benutzerfreundlichkeit. Zudem erhalten die Werkstattpartner jetzt nur noch eine einzige DVD mit allen Informationen statt mehrerer CD-ROMs. Jeder Partner kann sich mit einem entsprechenden Freischaltcode sein gewünschtes Konzept installieren.
Die Messe in Frankfurt soll ZF Services zugleich ein Forum bieten, um bestehendes Know-how darzustellen und neue Stärken herauszuarbeiten. So werden erstmals komplette Achs- und Getriebemodule anstelle von Einzelteilen ausgestellt. Damit will man vor allem den Wandel vom Teilehändler zum Systemanbieter veranschaulichen.
Das bewährte Konzept, in zwei Hallen präsent zu sein, soll hingegen beibehalten werden. Dabei werden in Halle 3 die Leistungen der gesamten ZF-Gruppe dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der neu geschaffenen ZF Services liegen wird. Zielgruppe dieses Standes sind insbesondere die Großhändler, die sich dort ein Bild vom ZF Services-Produktprogramm und der Stärke der ZF-Marken Sachs, Lemförder, Boge und ZF Parts machen können.
Der Auftritt in Halle 8 ist deutlich näher an der Werkstatt konzipiert. Mechaniker, Werkstattinhaber und die Außendienstmitarbeiter der Großhändler finden hier ihre spezifischen Informationen und die richtigen Ansprechpartner. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Vielfalt der angebotenen Serviceleistungen für Pkw- und Nkw-Werkstätten.
ZF Services wird darüber hinaus ein deutlich erweitertes Stoßdämpferprogramm auf der Automechanika präsentieren.
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