Neue PEMA - Niederlassung in Recklinghausen setzt Maßstäbe im Bereich
Service weiter perfektioniert
Wer erfolgreich sein will, muss Service bieten. Das gilt ganz besonders in der Nutzfahrzeugbranche. Ausfälle gehen ins Geld und ans Image des Transport-Dienstleisters und sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden. Ganz lassen sich Ausfälle natürlich nicht vermeiden. Wenn es aber zum Stillstand kommt, sollte das Fahrzeug schnell wieder in Fahrt gebracht werden. Genau das wird bei einem Nutzfahrzeugvermieter vorausgesetzt. Um sich in Sachen Service noch stärker aufzustellen, hat einer der größten Nutzfahrzeugvermieter in Europa, die PEMA, eine neue Niederlassung in Recklinghausen eröffnet.
Die dazugehörige Werkstatt lässt keine Wünsche mehr offen. Mit acht Werkstattbahnen, zwei Diagnosebahnen und einer Waschhalle gehört die neue PEMA-Werkstatt in Recklinghausen zu den ganz großen Nutzfahrzeugwerkstätten. Überdimensioniert ist sie deswegen allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Niederlassungsleiter Peter Lehmbach rechnet damit, schon bald vom Zweischicht- in den Dreischichtbetrieb zu wechseln. Was ist der Grund für das große Arbeitsaufkommen? Eine durchaus angemessene Frage, schließlich werden die Fahrzeuge des Nutzfahrzeugvermieters maximal nach vier Jahren durchgetauscht.
Service rund um die Uhr
Wie auch in den anderen bundesweit drei Werkstattstandorten der PEMA in Deutschland werden in Recklinghausen Fahrzeuge und Aufbauten nach Kundenwunsch zusammengestellt. Lehmbach: „Wenn beispielsweise ein Transportunternehmen ein Fahrzeug langfristig mieten möchte und genaue Vorstellungen bezüglich der Spezifikation hat, stellen wir dieses Fahrzeug für ihn zusammen. Natürlich könnte man das auch über den Hersteller so ordern, aber die Reaktionszeit ist dann natürlich eine andere.“
Bei PEMA ist man in der Lage, sehr schnell auf derartige Kundenwünsche zu reagieren. Ruft ein Spediteur mit einem speziellen Kundenwunsch an und sind die entsprechenden Komponenten – Kompressor, Ladebordwände, Kipphydraulik etc. – auf Lager, wird das Fahrzeug über Nacht fertig gestellt und kann am nächsten morgen ausgeliefert werden. Das ist sicher nicht der Regelfall, aber es kommt durchaus vor, das Ersatzbeschaffungen in Folge von Unfallausfällen kurzfristig zum Kunden müssen.
Der Mietfuhrpark der PEMA umfasst gegenwärtig rund 15.000 Einheiten. „Service, Wartung, Unfallreparaturen; wer einen Fuhrpark dieser Größe unterhält, muss entsprechende Werkstattkapazitäten vorhalten“, so Lehmbach weiter.
Entsprechend groß ist das Leistungszentrum der Werkstatt. Der Nutzfahrzeugspezialist kann derzeit auf drei Meister und 30 Mitarbeiter zurückgreifen. Alles ausgebildete Nutzfahrzeugspezialisten, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben und die schon jetzt alle Hände voll zu tun haben.
Reparaturen und Fahrzeugbau
Normale Servicearbeiten gehören zum Leistungsspektrum ebenso dazu, wie komplexe Motor- oder Unfallreparaturen. Um auch hier eine maximale Servicequalität zu bieten, wurde auch in Sachen Werkstattausstattung auf hohe Qualitätsstandards geachtet. Das gilt auch für die sechs gespannlangen Montagegruben, die für einen unteren Zugang zu den Fahrzeugen sorgen. Die Gruben kommen von der Firma Balzer, die für ihr Fertigmontagekonzept bekannt ist. An allen Grubenarbeitsplätzen steht eine Ölversorgung zur Verfügung. Das hier getankte Öl kann direkt über das System abgerechnet werden.
Eine weitere Besonderheit ist ein großer Hallenkran, der über die gesamte Hallenbreite verfahren werden kann und eine Tragkraft von fünf Tonnen hat. Auch das ein deutliches Indiz dafür, dass hier nicht nur normale Nutzfahrzeugreparaturen durchgeführt werden. Der Kran wird insbesondere für die Vorbereitung von Mietfahrzeugen nach Kundenwunsch eingesetzt. Das zu gehört das Einsetzen von Stirnwand-Kühlaggregaten oder von Ladebordwänden.
Die beiden Diagnose-Werkstattbahnen mit Toren auf beiden Seiten werden für das Ein- und Auschecken ebenso genutzt wie für gesetzliche Prüfungen und die Übergabe verkaufter Fahrzeuge.
Für Notfälle gerüstet
Bleibt ein Fahrzeug auf der Strecke liegen, reagiert der Nutzfahrzeugvermieter ebenfalls sofort. Die Anrufer der Hotline werden nicht an einen aufgeschalteten Notdienst weitergeleitet, sondern landen bei der an sieben Tagen in der Woche rund besetzten PEMA-Zentrale in Herzberg.
...Mehr zur neuen PEMA Werkstatt finden Sie in der Printausgabe NFM...
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