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NFM-Verlag > Archiv > Unternehmen

31.10.2008

Anhaltende Erfolgsgeschichte

Ladekran im XXL-Format: Die Produktpalette von Hiab Ladekranen reicht bis in die Metertonnen-Klasse

Hiab seit 50 Jahren in Deutschland vertreten

Mobiler Ladungsumschlag ist heute eine Selbstverständlichkeit. Kaum ein Baustoffzug, der ohne Ladekran unterwegs ist, im Verteilerverkehr ist die Ladebordwand das Maß der Dinge, in der Getränkelogistik setzen immer mehr Transportdienstleister auf Mitnahmestapler.

Das sah vor 50 Jahren noch ganz anders aus! Damals waren Improvisationstalent und Muskelkraft gefragt, wenn es darum ging, Lkws zu be- und entladen. Das es auch anders ging, machte das schwedische Unternehmen Hiab mit seinen Ladekranen vor. Schon 1956 wurden die ersten Ladekrane aus Hudiksvall, Schweden, importiert. Mit Erfolg: Binnen eines Jahres lieferte Hiab deutschlandweit rund 140 Seilkrane vor allem an Kommunen aus.

1958 gründete Hiab das erste deutsche Verkaufsbüro. Eine kleine Werkstatt führte seinerzeit die Kranaufbauten und Reparaturen im Namen von Hiab durch. Vor allem in der der Bauindustrie, im Schrotthandel sowie in der Holzindustrie entwickelte sich schnell eine große Nachfrage nach Ladekranen. Dank der kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung bezog das Unternehmen 1971 die größeren Werksanlagen in Langenhagen, die bis heute die deutsche Zentrale von Hiab beherbergt.

Heute sind am Standort Langenhagen insgesamt 58 Mitarbeiter beschäftigt. Unter dem Dach des deutschen Hiab-Stammsitzes, der von Thomas Koskimaa geleitet wird, befinden sich neben Vertrieb und Verwaltung eine Werkstatt, die teilweise auch für den Fahrzeugbau genutzt wird. Hier werden viele Produkte angeliefert, um sie an die Vorgaben des deutschen Marktes anzupassen. Zudem umfasst die Zentrale in Langenhagen ein Lager mit einem umfangreichen Sortiment an Ersatzteilen.

Erfolgsgarant für Hiab: Mit dem Ladekran begann für Hiab Deutschland eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält und die um viele Produkte erweitert wurde.

Daneben unterhält Hiab fünf weitere Standorte in Deutschland, an denen neben den Produktlinien Hiab und Multilift auch der Vertrieb der Produkte von Loglift/Jonsered, Moffett und Zepro gesteuert wird. In Berlin kümmern sich zwei Mitarbeiter um den Vertrieb von Hiab, Multilift und Loglift/Jonsered. In Leipzig wiederum sorgen zwei Mitarbeiter für den Vertrieb von Mitnehmstaplern der Marke Moffett. Der Verkauf von Ladebordwänden aus dem Hause Zepro wird von Thale in Sachsen-Anhalt aus gesteuert, während die Produktlinien Loglift/Jonsered in Offenburg ansässig sind.

Der Hiab-Standort Koblenz verfügt über eine Werkstatt mit Fahrzeugbau und ein umfangreiches Lager. Neben der Verwaltung sorgen die 17 Mitarbeiter für eine kompetente Beratung und technische Konstruktionen. Des Weiteren unterstützen 17 Außendienstmitarbeiter mit eigenen Verkaufsbüros in ganz Deutschland erfolgreich den Vertrieb von Hiab-Produkten.

Auch nach 50 Jahren bleibt der Standort Deutschland für Hiab einer der Hauptgaranten für den weltweiten Erfolg. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2007 weltweit einen Nettoumsatz von 931 Millionen Euro und lieferte nahezu 60.000 Ausrüstungen für den mobilen Ladungsumschlag aus. In den zehn Produktionsstandorten und 31 Niederlassungen in aller Welt sind rund 4.400 Mitarbeiter beschäftigt. Hiab gehört zur Cargotec Corporation, Weltmarktführer von Equipment für den Ladungsumschlag.

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