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NFM-Verlag > Archiv > Transporter-Management

23.10.2009

Karosseriefabrik Biberach bietet interessante Konzepte

Foto: Karosseriefabrik Biberach

Minisattel: Größer werdende Nische

Fahrerhäuser und Kabinen für unterschiedlichste Arbeitsmaschinen sowie verschiedenste branchenspezifische Spezialaufbauten sind das Gebiet der Karosseriefabrik Biberach, auch kurz „KF“ genannt. Im Nutzfahrzeugbau werden Aufbauten, Lkw- und Pkw-Anhänger sowie Sattelfahrzeuge in unterschiedlichsten Ausführungen gefertigt.

In den Vordergrund geschoben haben sich dabei in jüngster Zeit Sattelanhänger bis 24 to. GG für verschiedene Einsatzbereiche zum Beispiel für den Transport von Langmaterial, Flüssig-Aluminium, Getränke, Möbel und vieles mehr. Eine Neuentwicklung ist der so genannte BE- Sattelanhänger (auch Mini- oder Citysattelanhänger genannt) in standardisierter Stahl- Leichtbauversion oder in integrierter Alu-Konstruktion. Ein Konzept, das sich wachsender Beliebtheit erfreut.
So stellt ein Sattelzug mit 8,75 t zulässigem Zuggesamtgewicht und ca. 3,95 t Nutzlast mit einem Mercedes-Benz Sprinter als Sattelzugmaschine b eine interessante Alternative zu einem Solo-LKW dar. Der ca. 7,3 m lange Pritschensattel des Typs SBC-6,5 LLB mit Ladebordwand eignet sich unter anderem für Transporte leichter und großvolumiger Baustoffe. Unter der Plane des einachsigen luftgefederten Trailers steht ein Volumen von rund 35 m³ zur Verfügung. Als Zugmaschine dient ein auf 3,5 to. abgelasteter, Mercedes-Benz Sprinter 518 (519) CDI, von der Karosseriefabrik Biberach umgebaut zur Sattelzugmaschine und darf deshalb mit der Fahrerlaubnis Klasse BE bewegt werden. Nach EG- Führerscheinerlaubnisrecht (FE) darf mit der Führerschein Klasse BE eine Sattelzugkombination mit einem ein- oder mehrachsigem Sattelanhänger und einer Zugmaschine mit nicht mehr als 3,5 to. GG gefahren werden.
Neben den Minisattelaufliegern fertigt das Unternehmen auch Sattelauflieger in verschiedenen Ausführungen für die schwere Klasse. 

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