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NFM-Verlag > Archiv > Sicherheit, Aus- und Weiterbildung

05.12.2008

Bodylanguage-Konzept von 3M im Test

Figurbetonte Sicherheit: An die Korperkonturen angepasst bieten die retroreflekierenden Applikationen eine noch bessere Erkennbarkeit von Personen

Neue Körpersprache

Wissenschaftliche Studien belegen: Reflexstreifen auf der Bekleidung erhöhen die Erkennbarkeit des Trägers deutlich. Auf Basis dieser Erkenntnis entwickelte 3M sein Bodylanguage-Konzept, das sich an der Silhouette des menschlichen Körpers orientiert.

Dunkelheit, schlechtes Wetter, blendendes Licht aus einer Richtung – auch im Straßenverkehr bilden solche Bedingungen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial beispielsweise für Fußgänger oder Baustellentrupps. Hinzu kommen ungünstige Blickwinkel wie etwa aus der erhöhten Fahrerhausposition eines Lkw. Abhilfe schaffen retroreflektierende Applikatonen auf der Kleidung.

Mithilfe des 3M Scotchlite Reflective Materials an Hosen und Jacken können menschliche Umrisse schneller erkannt werden. Und das von allen Seiten, denn die Anordnung der Reflexstreifen nach dem Bodylanguage-Konzept ermöglicht eine 360° Rundum-Sichtbarkeit von Personen, sogar in Bewegung oder gebückter Haltung.

Die besondere Signalwirkung entsteht durch die verstärkte Anbringung retroreflektierender Streifen entlang der Körperkonturen. So ergibt sich ein Design, dass die Person als zusammenhängende Gestalt sichtbar macht, die sich einerseits deutlich von anderen Lichtquellen abhebt, und andererseits intuitiv wie ein "Strichmännchen" anmutet. Damit wird sofort ersichtlich, was Peter Alexander bereits in den 70ern sang: „Hier ist ein Mensch“.

Bei der Münchner Flughafenfeuerwehr stößt das Konzept laut Mitarbeiter Christian Jokisch auf positive Resonanz: „Neben der deutlich besseren Erkennbarkeit von Personen erhöht das neue Design auch die Identifikation und Aufmerksamkeit der Nutzer für Themen wie Schutz und Sicherheit."

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