Schwerer Nachschub für die Alpen
Bekannte Unternehmen in Österreich setzen auf Goldhofer
Gleich vier der größten Schwertransportunternehmen aus Österreich erteilten dem süddeutschen Schwerlastspezialisten Goldhofer Großaufträge. So setzen neben Prangl auch Felbermayr, das Kufsteiner Unternehmen "Sondertransporte" und Trost auf die vielachsigen Fahrzeuge aus Memmingen.
Bereits Ende 2006 orderte die Prangl GmbH mit Sitz in Brunn im Gebirge eine größere Anzahl an Fahrzeugen mit einem Auftragsvolumen von immerhin ca. 700.000,-- Euro. Das 1965 gegründete Unternehmen verfügt über die drei Bereiche Kranverleih, Schwertransporte und Arbeitsbühnen und setzt hierbei auf mehrere Stützpunkte in Österreich, Deutschland, Ungarn, Slowenien und Slowakei. Der Fuhrpark, der Nutzlastkapazitäten bis 650 to umfasst, besteht dabei nach Aussage der Memminger vorwiegend aus Goldhofer-Fahrzeugen.
Variantenreicher Großauftrag
Felbermayr mit Sitz in Wels, bestellte bei Goldhofer 15 Fahrzeuge mit einem Auftragsvolumen von ca. 2 Mio. Euro. Darunter befinden sich sowohl Standardtrailer, Spezialfahrzeuge mit Kesselbrücken als Schwerlastmodule der neuen THP/UT Baureihe. Das international agierende Unternehmen wurde 1942 gegründet. Die Unternehmensgruppe verfügt nach eigenen Angaben über einen Mitarbeiterstamm von ca. 1.500 Fachkräften an 32 Standorten in 11 Ländern. Gerade im Schwertransport vertraut die Firmengruppe Felbermayr schon seit Jahren auf die Fahrzeugtechnik von Goldhofer.
Das in Kufstein ansässige Transportunternehmen „Sondertransporte" hat sich auf die Annahme kniffligster Transportaufgaben spezialisiert. Das ebenfalls international agierende Unternehmen verfügt fast ausschließlich über einen Fuhrpark bestehend aus Goldhofer-Fahrzeugen. Jetzt investiert man erneut ca. 2,7 Mio. Euro in die süddeutsche Fahrzeugtechnik. Insgesamt werden 23 neue Fahrzeuge beschafft, darunter befinden sich Sattelauflieger bis zu neun Achsen sowie auch zwei Pendelachsfahrzeuge der Baureihe "XLE". Dieser Typ ist besonders durch die leichte und kompakte Bauweise für den grenzüberschreitenden Transport geeignet.
Satteltieflader für Bau- und Arbeitsmaschinen
Mit einem Investitionsvolumen von weit über einer Million Euro und insgesamt 13 Fahrzeugen reiht sich das im Schwer- und Sondertransport ansässige Unternehmen "Trost" aus Traisen in die Auftragsliste der Goldhofer-Großkunden aus Österreich ein. Das 1958 gegründete Familienunternehmen verfügt ebenfalls über ein breites und gut gefächertes Dienstleistungsspektrum. Bei den Fahrzeugen handelt es sich vorwiegend um 3- und 5-achsige Satteltiefladeanhänger zum Transport von Bau- und Arbeitsmaschinen aller Art, aber auch um Selbstlenknachläufer und 3-fach ausziehbare Fahrzeuge für den Langmaterialtransport.
Die positive Auftragssituation für Goldhofer ist nach Aussage des Unternehmens nicht zuletzt auch ein Verdienst der für Österreich zuständigen Verkaufsrepräsentanten zu verdanken. Dazu zählt auch Karl Fichtner aus Judenburg, der seit mittlerweile über 30 Jahren für Goldhofer in Österreich tätig ist. Fichtner wird sich Zug-um-Zug aus dem österreichischen Markt zurückziehen, um sich bis Ende 2008 in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ihm wird Thomas Braumandl als Gebietsverkaufsleiter für Gesamtösterreich folgen, der das Verkaufsteam bereits seit 2006 tätig ist.
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