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NFM-Verlag > Archiv > Schwerlastverkehr

14.10.2008

Britische Premiere

Premiere für Schwerlastspezialisten: Ein Teil des umfangreichen Goldhofer-Equipments, das die Memminger an die Transportflotte von ALE auslieferten.

Goldhofer-Schwerlastachslinien erstmals für ALE Heavy Lift

Schwerlastverkehr. Der Name ist Programm: die Abnormal Load Engineering Ltd., kurz ALE, mit Hauptsitz in Hixon, England, ist ein ausgesprochener Spezialist, wenn es um ungewöhnliche Transporte geht.

Schwer- und Schwersttransporte aller Art sind die Spezialität der internationalen ALE-Firmengruppe, die mittlerweile weltweit an 22 unterschiedlichen Standorten vertreten ist. In einer für das Unternehmen bisher ungewöhnlichen Investition hat die Gruppe seit kurzem insgesamt 64 Goldhofer-Schwerachslinien vom Typ THP/SL, eine Flachbettbrücke, Schwanenhals und ein Kesselbett unter der ALE-Flagge im Einsatz.

"Es freut uns ganz besonders, dass ein so renommierter Spezialist wie ALE seine künftigen Transportherausforderungen mit Qualitätsprodukten aus unserem Haus meistern möchte. ALE ist einer der bedeutendsten Transportunternehmen weltweit und damit natürlich eine herausragende Referenz für uns als Hersteller. Die Investition zeigt, dass ALE bei uns genau das gefunden hat, was ihm seine bisherigen Lieferanten nicht bieten konnten", sagt Stefan Fuchs, der Vorstandsvorsitzende der Goldhofer AG mit Sitz in Memmingen (Bayern).

Modulares Equipment

Bei den jüngst an ALE ausgelieferten 64 Schwerachslinien handelt es sich um eine modulare Schwerlastkombination mit einer technischen Achslast von 36 Tonnen je Achslinie. Die Achslinien können beliebig hintereinander oder parallel miteinander kombiniert werden, was dem Transportunternehmen ein absolutes Höchstmaß an Flexibilität bringt. "Der große Vorteil der THP/SL-Kombination ist, dass diese Module mit diversen Zubehörteilen kombiniert werden können, um einen flexiblen Einsatz zu gewährleisten. Ausserdem besteht die Möglichkeit diese Module um selbstfahrende Module vom Typ PST ohne Höhenversatz mit mechanicher und elektronischer Lenkung zu erweitern", erklärt Horst Häfele, Verkaufsdirektor Schwerlastmodule bei der Goldhofer AG.

Mit der ebenfalls erworbenen Flachbettbrücke und dem Kesselbett ist die ALE Ltd. ab sofort bestens gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft. Das Unternehmen gilt weltweit unter anderem als einer der bedeutendsten Spezialisten für Kesseltransporte. Durch den Einsatz der Flachbettbrücke und des Kesselbetts von Goldhofer kann ALE bei immer größer werdenden Transportgütern die Transporthöhe auf einem absoluten Minimum halten. Da es sich bei dem Fahrzeugtyp THP/SL um das weltweit am meisten verbreitete Kombinationssystem handelt, kann ALE jederzeit die Kapazität durch die Zusammenarbeit mit anderen Firmen problemlos erweitern; ohne für spezielle Einzelfälle zusätzliches Equipment beschaffen zu müssen.

"Für ALE ist die Investition in Goldhofer-Fahrzeuge eine Investition in die Zukunft. Unsere Technik gibt der Firmengruppe Sicherheit für künftige Herausforderungen und die Expansion auf dem Weltmarkt", sagt Stefan Fuchs. Insbesondere im Mittleren Osten ist die ALE-Firmengruppe immer stärker aktiv. "Und eine Ausweitung der Aktivitäten bedeutet zwangsläufig auch eine Ausweitung der Transportflotte. Schön, dass wir hier zum Zug gekommen sind", so Fuchs.
Die ALE-Firmengruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1983 sehr stark gewachsen. Vom Stammsitz in Hixon (England) aus hat sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Schwerlasttransportspezialisten weltweit entwickelt. Nicht nur dank modernster Transportsysteme, sondern auch durch seine Schwerlastkrantechnik ist ALE ein gefragter Anbieter auf dem Weltmarkt. ALE ist dabei nicht nur der starke Partner für spektakuläre Industrietransporte, sondern auch für zivile Projekte.

Foto: Goldhofer

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