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NFM-Verlag > Archiv > Rund ums Fahrerhaus

27.06.2007

Glänzende Verbindung

Premiere: Nach der Generalprobe mit Glasurit-Wasserbasislacken bricht der frisch lackierte Kässbohrer-Trailer zu seiner Jungfernfahrt auf.

Kässbohrer Transport Technik von Glasurit-Reihe 68 überzeugt

Glasurit und Kässbohrer verbindet nach eigenen Angaben nicht nur ein hoher Qualitätsanspruch - vor mehr als einem Jahr haben beide Unternehmen auch ihre exklusive Zusammenarbeit besiegelt. Eine Erfolgsgeschichte in vier Akten - Vorhang auf...

Grundstein für Verbindung gelegt (v.l.): Peter Moser (Glasurit Österreich), Heinz Bauer (KTT), Zoran Jenic (KTT), Miomir Bugarcic (KTT), und Jürgen Moritz (Glasurit Münster).

Glasurit und Kässbohrer verbindet nach eigenen Angaben nicht nur ein hoher Qualitätsanspruch - vor mehr als einem Jahr haben beide Unternehmen auch ihre exklusive Zusammenarbeit besiegelt. Eine Erfolgsgeschichte in vier Akten - Vorhang auf...!

Erster Akt:
Die Geschichte beginnt im Frühjahr 2004 im österreichischen Eugendorf mit einer Vorstellung zur Reihe 68. Glasurit präsentiert bei Kässbohrer Transport Technik die Vorteile seiner fortschrittlichen Lackprodukte. Der österreichische Nutzfahrzeug-Hersteller zeigt sich sehr interessiert.

Zweiter Akt:
Im ersten Halbjahr 2004 beginnen konkrete Versuche bei Kässbohrer, Prototypen mit Produkten der Reihe 68 zu lackieren. Die Ergebnisse sind nach Aussage der Münsterländer hervorragend: schnelle Verarbeitung, große Materialersparnis, ausgezeichneter Decklackstand, exzellente Oberflächenhärte und beeindruckender Glanz. Trotzdem will sich der erfolgreiche Transportfahrzeug-Spezialist noch nicht für eine Umstellung auf die Produkte von Glasurit entscheiden - das Lacksystem ist einfach noch zu neu. Man will erst noch die Entwicklung des angekündigten Klarlacks 924-68 und der Reihe 90 für CV (Commercial Vehicles) abwarten.

Dritter Akt:
Im ersten Quartal 2005 geht es mit neuen Versuchen weiter: Die Glasurit Reihe 90 für Nfz-Systeme soll ebenso wie der jetzt verfügbare Klarlack 924-68 genau geprüft werden. Dabei werden zum Beispiel die 120 qm großen Flächen eines geschlossenen Autotransporters in einem Silberfarbton lackiert - wieder mit absolut überzeugenden Ergebnissen. Zoran Jenic, Lackiermeister im Sonderfahrzeugbau, und der für den Einkauf verantwortliche Ingenieur Horst Fössl, Prokurist und Leiter bei Kässbohrer, sind von den Verarbeitungseigenschaften, der Qualität des Resultats und der großen Effizienz der Reihe 68 überzeugt.

Vierter Akt:
Jetzt ist alles nur noch eine Frage der Zeit: Nach weiteren Tests im Sommer 2005 stellt Kässbohrer die gesamte Lackierung im Bereich Sonderfahrzeugbau und Reparaturlackierung auf Glasurit-Technologie der Reihe 68 um. Stichtag für das Happy-End ist der 1. Oktober 2005: Der Hersteller von jährlich ca. 800 Autotransportern bezieht nun das Grund- und Decklackmaterial von Glasurit.

Zu den kontinuierlichen Weiterentwicklungen der Reihe 68 gehören beispielsweise die weiße Basisfarbe (T002): Sie soll nach Unternehmensangaben ein noch besseres Deckvermögen ermöglichen und ist bereits seit Ende 2005 verfügbar. Der Mischlack der Reihe 90 CV und ein Einstellzusatz ermöglichen die Anwendung der Reihe 90 im Nfz-Bereich und ist ebenfalls seit Ende 2005 lieferbar. Als Nachfolger der Reihe 49 eignet sich der 2K-Decklack der Reihe 58 mit reduziertem Glanzgrad ideal für die Lackierung von Chassis. Last but not least kann der Schleiffüller "284-30" für die Lackierung von optisch sehr anspruchsvollen Fahrzeugen eingesetzt werden und besitzt nach Aussage von Glasurit ein ausgezeichnetes Schleifverhalten. Er kann bei Bedarf auch im Naß-in-naß-Verfahren eingesetzt werden. Selbstverständlich entsprechen alle aufgeführten Produkte der VOC-Gesetzgebung.

Epilog - Noch mehr Nutzfahrzeuge
Die Partnerschaft zwischen der BASF Coatings, ihrer Lackmarke Glasurit und dem Truckhersteller Scania "brummt" nach Unternehmensangaben und läuft genauso rund wie die Motoren von Scania. Die Schweden entschieden sich bei der Lackierung der Trucks für Lacke aus Münster und erteilten die technische Freigabe für Glasurit-Lacke der Reihen 68 und 90. Das Abkommen mit Scania sieht die Freigabe zur Lieferung von Lacken der Glasurit-Reihen 68 und 90 an die Scania-Werke Zwolle (Niederlande), Södertälje (Schweden) und Angers (Frankreich) vor. Damit können nun rund um den Globus alle Lastkraftwagen von Scania mit den umweltfreundlichen Glasurit-Beschichtungen lackiert beziehungsweise umlackiert werden.

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