Mercedes-Benz Zetros: Haubenkonzept mit Allradtechnik
Back to the Roots
Motorhaube und Fahrerkabine, dahinter Pritsche Kipper oder irgendein anderer Aufbau: Das Konzept ist so alt wie das Nutzfahrzeug, hat aber bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Mercedes Benz Special Trucks hat das Konzept mit neuem Leben, oder besser gesagt mit neuer Technik erfüllt.
Das Auto heißt Zetros und kombiniert höchste Geländetauglichkeit mit bewährter Großserientechnik. Ursprünglich für militärische Einsätze entwickelt, soll der Zetros nun auch Kunden überzeugen, die hohe Geländetauglichkeit und maximale Nutzlasten benötigen. Das ist in so manchen Baueinsätzen der Fall, aber auch in der Energiewirtschaft, der Katastrophenhilfe oder auf humanitären Missionen. Wir hatten bei der Vorstellung des Zetros die Möglichkeit, den Zetros dort zu fahren, wo er sich m wohlsten fühlt: in richtig schwerem Gelände, nach dazu auf Schnee und Eis.
Extrem geländegängig
Die erste Begegnung mit dem Zetros verläuft zumeist imponierend! Der Hauber macht was her und er deutet selbst bewusst an, was er am besten kann. Das ist vor allem klettern und durch die Art von Gelände zu fahren, das eigentlich unbefahrbar ist. Wie schafft er das? Ganz einfach: In dem er über die bewährte Offroadtechnik des Unimog verfügt, zugleich aber den tragfähigen Rahmen der schweren Lkw-Baureihen aus dem Daimlerkonzern nutzt. Diese Kombination verleiht dem Zetros seine bemerkenswerten Transportfähigkeiten. Zu haben ist die Zetros-Baureihe nur mit permanenten Allradtechnik. Entweder als Zweiachser für 16,5 oder 18,0 Tonnen Gesamtgewicht oder als Dreiachser für maximal 25,0 oder 27,0 Tonnen. Das ermöglicht wiederum Nutzlasten (ohne Aufbau) von knapp zehn Tonnen beim Zweiachser und 16t Tonnen beim Dreiachser.
Begründete Wahl
Das Haubenkonzept wurde mit Bedacht gewählt. Es ist für ein Offroad-Fahrzeug aus mehreren Gründen erste Wahl. Es ermöglicht kompakte, niedere Konturen sowie einfachen Service und bietet eine deutlich bessere Beherrschbarkeit und Fahrkomfort des Fahrzeugs unter extremen Bedingungen als es beim Frontlenker der Fall ist. Daraus resultieren geringere Beanspruchung des Fahrers bei zugleich gesteigerter Leistung in Form von deutlich höherer möglicher Geschwindigkeit, längeren Einsatzzeiten und somit kürzeren Umlaufzeiten.
Neugierig auf mehr? Den vollständigen Bericht gibt es in der nächsten NFM Printausgabe.
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