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NFM-Verlag > Archiv > Baufahrzeuge

26.04.2007

Neues Dreiseitenkipperprogramm

Meiller präsentierte sich mit zahlreichen Neuheiten

Mit einem ganzen Feuerwerk an Neuheiten hat sich der Kipperspezialist F.X. MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik auf der Bauma präsentiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Premiere des neuen Dreiseitenkipperprogramms der Typen D316 bis D428. Die Dreiseitenkippaufbauten für 3- bzw. 4-achsige Fahrgestelle sowie der Zentralachsanhänger sind für den Nennlastbereich von 16 bis 28 Tonnen ausgelegt und wurden von Grund auf überarbeitet: Im Zentrum der neuen Produkte steht der weiter gesteigerte Kundennutzen. Die auf 2,55 m Außenbreite angewachsene Kippbrücke ist im Standard 2,38 m im Lichten und für Dreiachser in den Längen 4,9 m und 5,1 m erhältlich.

Mit einem ganzen Feuerwerk an Neuheiten hat sich der Kipperspezialist F.X. MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik auf der Bauma präsentiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Premiere des neuen Dreiseitenkipperprogramms der Typen D316 bis D428. Die Dreiseitenkippaufbauten für 3- bzw. 4-achsige Fahrgestelle sowie der Zentralachsanhänger sind für den Nennlastbereich von 16 bis 28 Tonnen ausgelegt und wurden von Grund auf überarbeitet: Im Zentrum der neuen Produkte steht der weiter gesteigerte Kundennutzen. Die auf 2,55 m Außenbreite angewachsene Kippbrücke ist im Standard 2,38 m im Lichten und für Dreiachser in den Längen 4,9 m und 5,1 m erhältlich. Das steigert nicht nur das mögliche Ladevolumen, sondern verringert besonders bei seitlichen Kippvorgängen die Gefahr von Beschädigungen seitlich angeordneter Fahrzeugkomponenten. Durch die um 40 mm reduzierte Bauhöhe verringert sich der Schwerpunkt, die Fahreigenschaften werden verbessert, die Kippvorgänge noch sicherer. Der Bediener wird beim Ab- und Aufklappen der jetzt um rund 180° klappbaren Seitenwände durch eine neue Seitenwandentlastung unterstützt. Mit dieser Einrichtung können auch lange, hohe Wände komfortabel bewegt werden. Durch die neu entwickelten Serien-Bordwandverschlüsse wird eine optimale Geräuschdämpfung auch im leeren Zustand erreicht. Die Materialqualität und damit die Verschleiß- und Beulfestigkeit der Meiller M-Jet-Bordwände wurde um rund 45% gesteigert. Zusätzlich wurde das Anschlagsystem so verändert, dass die verbesserte Spaltdichtheit über viele Jahre auch dem rauen Betrieb in dieser Klasse stand hält. Selbst feine Schüttgüter können so über die Einsatzzeit „verlustfrei“ transportiert werden. Die innen liegende Rückwand minimiert „Schmutzecken“, das Schüttgut kann ungehindert nach den Seiten abfließen. Durch die optimierte Gestaltung der oberen Bordwandabschlüsse können Planensysteme problemlos adaptiert werden. Mit der weiterentwickelten Bordmatik ist durch die nochmals gesteigerten hydraulischen Betätigungskräfte eine noch feinere Dosierbarkeit beim Seitwärtskippen gewährleistet. Die mit noch höheren Hublastreserven ausgestattete MEILLER-Hydraulik erleichtert das Abkippen schwieriger Schüttgüter bei einem er-höhten Kippwinkel von 51°. Durch den Einsatz hochwertigerer Werkstoffe konnte das Eigengewicht der Dreiseitenkipper trotz aller Verbesserungen beibehalten werden.
Auch am Hinterkipper führen zahlreiche Änderungen zu Verbesserungen im täglichen Einsatz. Besonders bei den im Hinterkipperbereich typisch hohen Nutzvolumen spiegeln sich verringerte Schwerpunkthöhe in verbesserten Fahreigenschaften und erhöhter Kippstabilität wieder. Durch die Optimierung der Bauteile konnten zusätzlich ca. 200 kg Gewicht eingespart werden. Der neu gestaltete Stirnwandbereich der Kippbrücken erlaubt gerade bei den 4-achsigen Fahrgestellen eine bessere Achslastverteilung und trägt damit zu höheren Nutzlasten bei. Die geänderte Querschnittsform beim „Halfpipe-Kipper“ und der „eckige“ Endkragen erhöhen nicht nur die Steifigkeit der Aufbauten, sondern verbessern auch die Einsatzfähigkeit am Straßenfertiger. Als Weltpremiere präsentierte Meiller sein modular aufgebautes Sattelfahrgestelle-Programm. Das wurde durch ein neues luftgefedertes Fahrwerkskonzept erweitert. Der Luftfederbalg stützt dabei die Achse direkt über das Achsrohr ab und leitet die Kräfte in den Rahmen. Dadurch wird der Fahrkomfort spürbar verbessert. Die Vorteile dieses für den Baubereich neuen Achskonzepts reduzieren das Eigengewicht, die Luftbälge sind deutlich besser gegen Beschädigungen geschützt und der Abstand zum Heck wird erhöht. Mit diesem Fahrzeug setzt Meiller mit einem Eigengewicht von unter 5000 kg Maßstäbe. Erreicht wird dieses „Leichtgewicht“ durch das neue Fahrwerkskonzept im Zusammenspiel mit einer Aluminium- Halfpipe und dem Einsatz von Aluminiumfelgen.


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