Neuer Actros Bau überzeugt durch praxisorientierte Features
Perfektionist für die Baustelle
Das automatisierte Getriebe ist endgültig im Traktionsverkehr angekommen! Mit der Präsentation des neuen Actros Bau hat Mercedes-Benz Trucks eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich die Schaltautomaten auch auf schwierigen Terrain nicht mehr vor Fahrprofis mit manueller Schalttechnik verstecken müssen. Der Actros Bau bringt darüber hinaus zahlreiche weiterte Features mit, die ihn zum Perfektionisten für die Baustelle machen.
Auf der Straße ist der Actros längst eine unumstrittene Größe! Das belegen auch die Zulassungszahlen. Für Traktionsverkehre wurde der Actros bislang entsprechend angepasst. Mit der Markteinführung des modellgepflegten Actros 3 im vergangenen Jahr, kündigte Daimler eine spezielle Bauvariante des Actros an. Die wurde zur IAA präsentiert und ist jetzt lieferbar.
Wo genau liegen die Unterschiede zwischen Actros und Actros Bau? In vielen Details, angefangen von der speziellen Bausstellenprogrammierung des Getriebes über eine robuste Trittstufe und mehrere duzend weitere Neuheiten und Detaillösungen, mit denen der Actros Bau speziell für den Traktionsverkehr zugeschnitten wurde.
Effizienter Komponentenschutz
Die speziellen Anforderungen im Baustellenverkehr sind vielfältig. Gefragt sind vor allem Robustheit, Wirtschaftlichkeit sowie Komfort für den Fahrer. Darüber hinaus sollte ein Baustellenfahrzeug besonders aufbaufreundlich sein. Genau an diesen vier zentralen Punkten haben die Ingenieure angesetzt.
Beispiel Robustheit: Ein Auto das in schwerem Gelände unterwegs ist eckt schon mal an. Um sich nicht gleich die Ölwanne aufzureißen oder die Spiegel zu beschädigen. Von unten werden Motor und Kühler von einer 3 mm starken und hochfesten Edelstahlplatte geschützt. Die Spiegelgehäuse sind aus schlag- und kratzfesten Kunststoff gefertigt.
Ein weiteres Detail ist der neue Pendeleinstieg. Der verhält sich bei auftretenden Bodenunebenheiten nach dem Motto der Klügere gibt nach und lässt sich in Längsrichtung bewegen und steckt auch Querbelastungen locker weg. Das Teil lässt sich übrigens in bisherigen Modellen nachrüsten. Auch die Scheinwerfer des Actros Bau sind dank eines Gitters gegen Schlagschäden geschützt.
Schalten wie die Profis
Absolutes Highlight im Actros Bau ist zweifellos die optional erhältlich Schaltautomatik Mercedes-Benz PowerShift, die für Traktionsverkehre als spezielle Offroad-Variante auseglegt wurde. Beim Einsatz abseits befestigter Wege sind bekanntlich schnelle und präzise Gangwechsel wichtig, um auch in schwierigen Situationen in Fahrt zu bleiben. Besonders kurze Schaltzeiten und entsprechend minimierte Kraftschlussunterbrechungen verhindern bei PowerShift Offroad wirksam das Steckenbleiben in unwegsamem Gelände oder Geschwindigkeitsverluste an extremen Steigungen.
Das hat zwei zentrale Vorteile: Zum einen wird das Material geschont, zum anderen muss der Fahrer nicht hektisch werden
Das gilt übrigens auch in Extremsituation. Spezielle PowerShift-Funktionen wie der Freischaukel-Modus und die vier Rückwärtsgänge, sorgen für Bewegung. Gleiches gilt für die Feinsteuerung des Getriebes durch die integrierte Neigungssensorik. Erkennt der Neigungssensor besonders steile Steigungen, reagiert das Getriebe sofort durch Herunterschlaten bis zum passenden Gang.
Die Mercedes-Benz Powershift für den Bau ist weit mehr als ene spezielle Bauprogrammierung. Für den harten Einsatz auf dem Bau erhielt das Getriebe speziell entwickelte, besonders robuste und somit extrem langlebige, stahlgeschmiedete Getriebearme.
Variantenreicher Spezialist
Die Variantenvielfalt ist groß: Die neuen Kipper, Allradkipper, Betonmischer, Sattelzugmaschinen und Sonderfahrgestelle gibt es als zwei-, drei- und vierachsige Fahrzeuge in neun Leistungsklassen von 235 kW (320 PS) bis 440 kW (598 PS). Die angebotenen Antriebsformeln reichen vom „4x2“-Zweiachser mit Hinterradantrieb bis zum „8x8/4“, einem Vierachser mit Allradantrieb und zwei gelenkten Vorderachsen.
Mehr zum Actros-Bau im NFM Printmagazin...
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