Im Osten was Neues
Fliegl liefert 20 EuroCombis nach Russland
Eine alte Redensart besagt, dass das Toupet nichts am eigenen Strand gilt. Während zum Beispiel hier zu Lande die mögliche Einführung der so genannten EuroCombis erst einmal einen Rückschlag verdauen muss, stellt sich die Lage im äußersten Osten Europas weitaus entspannter dar. So liefert derzeit das Fahrzeugwerk Fliegl erneut eine größere Stückzahl EuroCombis aus - die allesamt in Russland eine neue Heimat finden.
Bei den 20 Zügen handelt es sich um Aufbauten mit Trockenfrachtkoffern für die Zugmaschine und die gleiche Anzahl Anhänger. Die Aufbauten auf den Motorwagen entsprechen einem Standard-Aufbau und wären auch in Deutschland zulassungsfähig. Mit den tiefgekuppelten Anhängern werden diese Züge zu ausgesprochenen Volumenwundern: die vierachsigen Jumbo-Anhänger mit dem Leergewicht von nur 9,3 t haben eine Innenlänge von 12.800 mm bei einer Innenhöhe von 3.200 mm. Damit ergibt sich bei einer Innenbreite von 2.500 mm ein Volumen von mehr als 102 m3 im Anhänger. Gemeinsam mit der Zugmaschine können somit auf einer Fahrt über 156 m3 befördert werden.
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