Hydrostatischer Antrieb
Hier wird die Antriebskraft von Öl übertragen. Im Gegensatz zu einem mechanischen Antrieb (Antriebswelle) wird hier vom Motor über eine Pumpe ein hydraulischer Druck erzeugt, der über Leitungen „Pumpen“ in den Radnaben der Achsen antreibt und so letztendlich für eine Fahrbewegung des Fahrzeuges sorgt.
Kesselbrücke
Starre oder teleskopierbare Rahmenkonstruktion, die eine möglichst tiefe Lagerung von zylindrischen Ladegütern ermöglicht. Zumeist als Zwischenstück von Modulsystemen eingesetzt.
Modul
Zumeist antriebslose Fahrwerkseinheit, die über zwei oder drei Achslinien verfügt und je nach Ausführung in Längs- oder Querrichtung gekoppelt werden kann. Dies ermöglicht eine individuelle und damit auch wirtschaftliche Zusammenstellung je nach Ladungsgewicht. Das extrem flexible Prinzip kann darüber hinaus mit speziellen Brücken- oder Verbindungselementen noch erweitert werden. Mit Antriebseinheiten, so genannten Power Packs und abgestimmten Lenkungsprogrammen entstehen autarke Transportsysteme, die insbesondere zum Umsetzen von übergroßen Industriemodulen und Schiffssektionen eingesetzt werden.
Muldenabdeckung
Nachlenkung
Erlaubt insbesondere bei überlangen oder übergroßen Lasten über eine manuelle oder ferngesteuerte Anlenkung das maximale Ausnutzen des zur Verfügung stehenden Raumes – auch wenn keine Sichtverbindung von Zug- oder Schubfahrzeug aus besteht.
Pendelachse
Registerkupplung
Ein Kupplungsbolzen kann über mehrere, übereinander angeordnete Aufnahmen in die jeweilige Zugöse greifen. Wird vielfach im Frontbereich montiert, um im Zug- oder Schubbetrieb eine optimale Zugkrafteinleitung in den Rahmen zu gewährleisten.
Schwanenhals
Die Kröpfung des Tiefladetrailers im vorderen Aufliegerbereich. Normalerweise fester Bestandteil des Tiefladers. In Ausnahmefällen jedoch auch „abfahrbar“ ausgebildet, d. h. der Schwanenhals kann vom Tiefbett für ein vereinfachtes bzw. frontseitiges Beladen vom Tiefbett getrennt werden.
Schwerlastkupplung
Konstruktiv besonders robust ausgebildete Kupplung, die insbesondere bei Schwerlastverbänden hohe Zug- oder Schubkräfte aufnimmt.
Schwerlastturm
Ist durch die Notwendigkeit entstanden, zusätzliche Kühl- und Versorgungseinrichtungen an Schwerlastzugmaschinen unterbringen zu müssen. Da jedoch am Fahrgestell zumeist kein Platz ist, sind Zusatzeinrichtungen in einem separaten Gestell, dem Schwerlastturm, hinter dem Fahrerhaus untergebracht.
Anmeldung
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